Die Grünen

Haderner Dorffest am 01.06.2024

Mit: Florian Siekmann, MdL, Katharina Schulze, MdL, Jamila Schäfer, MdB, Toni Hofreiter, MdB, und Dominik Krause, 2. Bürgermeister

Haderner Christkindlmarkt am 08.12.2024
mit Jamila Schäfer, MdB, und Florian Siekmann, MdL

Haderner Dorffest am 01.06.2025

Mit Jamila Schäfer, MdB, Toni Hofreiter, MdB, Dominik Krause, 2. Bürgermeister, und Florian Siekmann, MdL

Ich bin Mitglied in den Arbeitskreisen

  • Soziales und Gesundheit
  • Kreislaufwirtschaft
  • Feminismus
  • Antifaschismus

Ich bin Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft

  • Christ*innen im Dialog

Ich war und bin Mentorin in Frauenförderprogrammen, habe lange Jahre im Stadtteilpolitischen Forum SPF und bei der Erstellung von Wahlprogrammen mitgearbeitet.

2012-2014 Sprecherin des Ortsverbandes Hadern

2011 Eintritt

Der Parteiwechsel

Zu dem Thema des Parteiwechsels ist es wichtig, meinen familiären Hintergrund zu kennen. Mein Großvater war bei der Bekennenden Kirche und Nazigegner, bei längerer Kriegsdauer wäre er auch noch liquidiert worden. Er stand auf entsprechenden Listen, die den Amerikanern zugänglich wurden. Daher wollten sie ihn nach dem Zweiten Weltkrieg zum Oberbürgermeister einer Stadt in Nordrhein- Westfalen machen. Er hat dann die CDU mitgegründet.

Dies war für mich prägend. In seiner Tradition bin ich 1971 mit 14 Jahren in die Junge Union in Leverkusen eingetreten, lange bevor es Bündnis 90/Die Grünen gab.

Getrieben durch meine Erfahrungen als Mutter begann ich um die Jahrtausendwende herum, mich ehrenamtlich intensiv für Kinder und Familien zu engagieren, parallel dazu wurde ich in der CSU aktiv, weil ich damals den schönen Worten der Parteigranden glaubte, sie wollten nun einen Schwerpunkt auf die Familienpolitik legen. Ich setzte mich für Frauenförderung, für Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den Ausbau der Kinderbetreuung, Ganztagsbetreuung und vieles mehr ein. Manches davon konnte ich anstoßen.

Insgesamt jedoch musste ich feststellen, dass die CSU nicht frauenfreundlich war, und dass ich das, was mir wirklich am Herzen lag, nämlich der Erhalt unseres Planeten für die Kinder und deren Kinder, in der CSU keine Rolle spielte. Mit dem rechten Rand der CSU wollte ich zudem keine Kompromisse schließen. Der CSU war ich zu feministisch, zu links und zu ökologisch. Mir ging der Opportunismus der CSU, Positionen so einzunehmen, wie man glaubte, dass man die meisten Wähler*innenstimmen bekommen könne, zunehmend auf die Nerven. Fukushima gab dann den entscheidenden Impuls: ich wollte mein Engagement, meine Ideen und meine Zeit bei einer Partei einbringen, die einen eigenen inhaltlichen Standpunkt zum Erhalt des Planeten, zum Klimaschutz und zum Naturschutz hat. Ich war einfach in der falschen Partei. Dies wurde mir zwar leider erst spät bewusst, aber nicht zu spät.

Ende 2011 verließ ich die CSU und trat bei Bündnis 90/ Die Grünen ein. Diesen Schritt habe ich nie bereut, im Gegenteil. Hier merkte ich von Beginn an, dass es um die entscheidenden Fragen geht, und dass man gute Antworten findet. Über manches wird diskutiert, aber die Richtung ist klar: Klimaschutz, Energiewende, Verkehrswende, Artenvielfalt, soziale Gerechtigkeit, Feminismus, eine offene und plurale Gesellschaft.
Die Zukunft ist grün!